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Freitag, 31. Oktober 2014

Rückkehr nach Ecuador

Im Oktober 2014 war es endlich soweit: Es ging für drei Wochen zurück nach Ecuador!

Zuerst nach Quito ins Valle de los Chillos - "Familie" und Bekannte wiedersehen - danach hinab nach Muisne an der Küste und von dort aus über Mompiche, Canoa, Crucita, Puerto Lopez und einem kurzen Abstecher in Montañita nach Santa Rosa zum Rest der "Familie" und von dort aus über die Grenze nach Peru zum Shoppen.




Hier geht's zu kleinen Berichten über die Zeit in
die Orte, die auch für mich neu waren.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Hasta luego, Ecuador!

Nach neun Monaten musste ich am 8. Juli 2013 Abschied von Ecuador nehmen, da mein Visum auslief und ich es nicht mehr verlängern konnte. Es war eine tolle Zeit, in der ich ein wunderschönes Land und viele neue Leute kennenlernen durfte.

Der kleine Andenstaat ist etwa so groß wie die alte BRD, hat aber nur ca. 15 Mio. Einwohner und eine sehr bunte Zusammenseztung: Indígenas, Mestizen, Afroecuadorianer und Menschen europäischer Abstammung. Quichua ist neben Spanisch zweite Amtssprache.

Ecuador hat von allem etwas:

  • der westliche Küstenbereich ("Costa") 
  • die zentrale Andenregion ("Sierra") mit zwei von Vulkanismus geprägten Gebirsketten
  • das östliche Amazonas-Tiefland ("Oriente")
  • die "verzauberten Inseln" - das Galapagos-Archipel ca. 1.000 km vor der Küste im Pazifik

und viele viele weitere Sehenswürdigkeiten. Außerdem gilt Ecuador als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt.

Ich kann es jedem nur empfehlen, Ecuador zu besuchen!

Dienstag, 2. Juli 2013

Fiestas, Fiestas, Fiestas...

Die Ecuadorianer sind ein sehr sehr feierfreudiges Volk. Jede Woche ist hier irgendwo etwas los. Und wenn gerade einmal kein Fest ist, treffen sich die Ecuadorianer einfach so, um ein, zwei, drei Bierchen zu trinken.

Zwei Feste, die wir noch besucht haben, waren die "Toros locos" ("verrückte Stiere") in Angamarca, bei denen u. a. Figuren (Stiere, Kühe, ...) aus Pappmaché verbrannt und zahlreiche Feuerwerkskörper gezündet wurden und die "Fiestas San Pedro del Tingo", bei denen u. a. "San Pedro" in einer Prozession durch das Dorf getragen wurde , eine Band auf dem Marktplatz spielte und als "Türken" verkleidete Männer und Frauen durch die Straßen ritten.


Fiestas in Angamarca:









Fiestas "San Pedro del Tingo":












Freitag, 28. Juni 2013

Puerto Lopez - Whale Watching - Isla de la Plata

Am 24. Juni 2013 ging's für mich ein letztes Mal an die Küste Ecuadors, da ich unbedingt noch Wale sehen wollte und diese Mitte Juni bis September vor der Küste Ecuadors zu sehen sind.

Am Morgen schauten wir auf dem Fischmarkt in Puerto Lopez vorbei und anschließend ging's raus aufs Meer. Das "Whale Watching", das man von Puerto Lopez aus machen kann, verbanden wir mit einem Ausflug auf die "Isla de la Plata" (Silberinsel"), die ca. 40 km von Puerto Lopez aus liegt.

Auf der Hin- und Rückfahrt zur Insel hielt unser Boot mehrmals, wenn Buckelware in Sicht waren. Die Buckelwale, die bis zu 18 m lang und bis zu 40 t schwer sind, legen von der Antarktis bis zu den warmen Gewässern Ecuadors ca. 7.000 km zurück, um hier zu gebären und ihren Nachwuchs in den ersten Monaten zu stillen. Außerdem findet hier auch die Balz statt. Leider ist es sehr sehr schwer, mit der Kamera den Augenblick zu erwischen, in dem die Wale aus dem Wasser kommen. Außerdem waren die Wale an diesem Tag wohl eher faul und wollten nicht so recht auftauchen... Trotzdem war es sehr interessant.

Die Isla de la Plata ist 14 km² groß und Teil des Machalilla-Nationalparks. Auf Wanderwegen quer über die Insel kann man dort Schlangen, Eidechsen, Blaufußtölpel, Fregattvögel, Pelikane und viele weitere Vögel sehen. Im Wasser konnten wir Wasserschildkröten und schöne Fische sehen.


Fischmarkt in Puerto Lopez:





Whale Watching:





Pelikane

Wasserschildkröten











Eidechsen


Schlangen
Blaufußtölpel





Fregattvögel





Außer dem Kapitän, den Guides und Alex und mir waren 12 Priester bzw. angehende Priester aus Kolumbien, Mexiko, Ecuador und Spanien auf dem Boot und wir hatten viel Spaß.

Montag, 17. Juni 2013

"Corridas de toros populares" - Stierkaempfe

Am 15./16. Juni 2013 fanden in unserem Nachbarort "La Merced" die "Corridas de toros populares" - das sind Stierkämpfe für das gemeine Volk - statt. Dafür wurde eine provisorische "Arena" mit Tribünen aus Brettern zusammengenagelt und im ganzen Dorf sah man Männer auf ihren "Western"-Pferden.
Anders als bei den bekannten spanischen Stierkämpfen wird der Stier anfangs nicht mit den Lanzen verwundet und am Ende auch nicht getötet. In der "Arena" befinden sich viele Amateur-"Toreros", die den Stier mit bunten Tüchern reizen oder auch auf ihm reiten wie beim "Bullriding". Nach einer gewissen Zeit kommt der nächste Stier und das Spiel beginnt von vorne.
Dazu spielte die Musikkapelle des Dorfes und als Einlage ritten zwei Männer auf edlen Pferden im spanischen Stil Dressur und dazu tanzte eine Frau.
Auch diese Stierkämpfe sind eine Mischung aus indigenen Feiern und spanischen Bräuchen.

"Cowboys" im ganzen Dorf 

Dressurreiter  

Stierkämpfe:



im Hintergrund die sehr provisorische Tribüne




spanischer "Paso doble"