Salento ist ein kleines Städtchen auf 1.895 m Höhe im Kaffee-Dreieck Kolumbiens und bekannt für seine Architektur, seine alten Häuser im Adobe-Stil, seine freundlichen und hilfsbereiten Einwohner und die wunderschöne Landschaft. Wir fanden ein nettes kleines Hostel und erholten uns erst einmal von der langen Busreise. Sehr viele (Rucksack-)Touristen kommen hierher und dementsprechend ist die Stadt auf Tourismus ausgerichtet und bietet sehr viele kleine Läden mit Souvenirs und Kunsthandwerk. Trotzdem ist alles sehr gemütlich und man fühlt sich nicht bedrängt.
Am Nachmittag schauten wir uns dann erst einmal das Städtchen an und gingen zum "Mirador", dem Aussichtspunkt über die Stadt und das Valle de Cocora.
der Weg zum "Mirador"
Aussicht
unser Hostel
Am nächsten Morgen fuhren wir dann mit einem "Turno" (ein Jeep-Taxi, das immer zu bestimmten Zeiten bestimmte Orte anfährt) ins Valle de Cocora, das Tal der Wachspalmen, das ca. 20 Fahrminuten von Salento entfernt liegt. La Palma de Cera (die Wachspalme) ist der Nationalbaum Kolumbiens, kommt nur in den Ost- und Westhängen der Zentralanden Kolumbiens vor, wird bis zu 60 m hoch und gilt somit als höchste Palmenart der Welt.
Im Tal angekommen, entschieden wir uns, den ersten Teil der Wanderung auf Pferden zu bestreiten und den zweiten Teil zu Fuß. Und so ritten wir bergauf durch eine wunderschöne Landschaft mit vielen Wachspalmen, saftigen Wiesen mit Kühen und einen zauberhaften Märchenwald. Nach dem ersten Teil ging es dann zu Fuß zuerst zu einer Finca, wo wir uns stärkten und viele Kolibris sahen und danach ging's per pedes bergab zum Ausgangspunkt zurück.
mein Pferd "Mona"
Am 12. Juli
2013 nachmittags um 13:30 Uhr startete dann also unser Bus
von Salento nach Santa Marta. Die ersten Stunden der insgesamt 18,5
Stunden und 1.056 km langen Reise gingen durch Serpentinen in den üppig
grünen Anden mit Wachspalmen, Bananenstauden und vielen anderen
Pflanzen - eine wunderschöne Landschaft. Vom Rest der Strecke sahen wir
leider nicht mehr viel, da es
dann dunkel war. Um 8 Uhr morgens kamen wir schließlich im sehr heißen
Santa Marta an.
in den Anden:
kurz vor Santa Marta am nächsten Morgen:
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