Persion-Style Baths Kidichi und Mtoni Palace Ruins

Zwei weitere Orte, die ich auf meiner Reise besuchte, waren das Hamam in Kidichi, welches der Sultan 1850 für seine zweite Frau Sheherazade bauen ließ...
 

 








 
...und die Mtoni Palace Ruins, der Geburtsort von Emily Ruete, die als Sayyida Salme Prinzessin von Oman und Sansibar 1844 als Tochter von Sayyid Said, dem regierenden Sultan von Oman und Sansibar und einer als Sklavin verschleppten tscherkessischen Nebenfrau geboren wurde.

Sie war auch die Protagonistin meiner Urlaubslektüre „Sterne über Sansibar“ von Nicole C. Vosseler, weshalb die Ruinen besonders interessant für mich waren.

Die Prinzessin lernte 1866 auf Sansibar den Kaufmann Heinrich Ruete aus Hamburg kennen und verliebte sich in ihn. Da eine Heirat mit einem Christen für ihre Familie undenkbar war, floh sie im vierten Monat schwanger aus Sansibar, um der dort drohenden Steinigung zu entgehen. Salme reiste nach Aden, wo ihr Sohn Heinrich junior geboren wurde. Am 1. April 1867 ließ sie sich taufen und nahm den Namen Emily an. Ihr erster Sohn starb, noch bevor sein Vater in Aden eintraf.

Emily und Heinrich heirateten in Aden am 30. Mai 1867 und gingen danach nach Hamburg. Am 24. März 1868 wurde ihre Tochter Antonie Thawka Ruete geboren, am 13. April 1869 ihr Sohn Rudolph Said-Ruete und am 16. April 1870 ihre Tochter Rosalie Guza Ruete. Am 6. August 1870 starb ihr Mann, als er beim Abspringen von einer Pferde-Straßenbahn auf der Uhlenhorst überfahren wurde.

Bis zu ihrem Tod 1924 lebte Emily Ruete in Deutschland.

 
















 
 


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